Geburtshilfe

Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung

Sie erwarten ein Baby!

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Schwangerschaft!

Im folgenden geben wir Ihnen einige wichtige Informationen zum Ablauf der Betreuung in der Schwangerschaft.

Die geburtshilflichen Grunduntersuchungen sollten in ca. 4-wöchigen Abständen bis zur 28. Schwangerschaftswoche, danach in 2-wöchigen Abständen bis zur Entbindung durchgeführt werden. Spezielle Testverfahren finden zu folgenden Zeiten Anwendung:

4.-8. Schwangerschaftswoche (SSW)
Sonographische Feststellung der Schwangerschaft, , Blutentnahme incl. Toxoplasmose-Test, Arbeitgebeberscheinigung.

11.-14. SSW
NT-Messung (Nackentransparenz- oder Nackenfaltenmessung), ggfls. Fruchtwasserpunktion (Amniocetese) bei Altersrisiko ab dem 35. Lebensjahr.

16.-18. SSW
AFP (Alpha-Fetoprotein) -Bestimmung aus dem Blut der Mutter zur Erkennung des Risikos für einen Neuralohrdefekt (offener Rücken).

24. - 28. SSW
Blutzuckerbelastungstest zum Ausschluß eines Schwangerschaftsdiabetes. 3D/4D-Ultraschall. 2. Toxoplasmosetest.

36. - 38. SSW
Kurz vor der Geburt kann durch einen Scheidenabstrich ausgeschlossen werden, daß sich in den Geburtswegen Bakterien (Streptokokken) befinden, die Ihr Kind unter der Geburt infizieren können.

Hinweis:
Einige der o. g. Leistungen sind Selbstzahlerleistungen. Eine Kostenerstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist rechtlich nach § 12 Abs. 1 Sozialgsetzbuch nicht möglich. Falls Sie noch Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an. Wir werden Sie stets nach dem  neuesten Stand der medizinisch-wissenschaftlichen Kenntnisse beraten.

Pränataldiagnostik

Farbdopplersonographie (Blutgefäßultraschalluntersuchung)

Nackenfaltenmessung

Erste Veröffentlichungen über die sonographische Messung der Nackenfalte beim Embryo und die Bedeutung für eine chromosomale Störung im Hinblick auf das mongoloide Kind stammen aus England.

Wie läuft diese in der Praxis ab?

Der Embryo wird im Bereich der Halsregion mit einer speziellen Ultraschalluntersuchung zwischen der 11+0. und 13+6. Schwangerschaftswoche vermessen. Zusätzlich wird Blut bei der Mutter abgenommen. Man erhält dann eine statistische Aussage über die Wahrscheinlichkeit einer möglichen chromosomalen Fehlbildung, die im medizinischen Sprachgebrauch als Down-Syndrom oder Trisomie 21 bezeichnet wird. Die Kombination von Nackenfalten-Messung und Blutergebnissen läßt eine Erkennungsrate des mongoloiden Kindes von 90% zu. Sie haben durch diese Untersuchung die Möglichkeit, bereits frühzeitig zu erfahren, ob das Risiko einer Fehlbildung vorliegt.

3D/4D Ultraschall

  

In der dreidimensionalen Rekonstruktion begegnet der sich entwickelnde Embryo und spätere Fetus dem Untersucher mehr als kleiner Mensch, weniger als Embryo. Der Wunsch, ihn früh als Kind zu sehen und zu bezeichnen, nimmt bei den werdenden Eltern zu. Jenseits der 28. Schwangerschaftswoche hat das fetale Gesicht Individualität erreicht. Die werdenden Eltern sehen auf dem Monitor des Ultraschallgerätes „ihr Kind“, so wie es auch als Neugeborenes später aussehen wird.

  

Günstigster Zeitpunkt für eine 3D/4D-Ultraschalluntersuchung ist die 26-30. Schwangerschaftswoche. Die 3D/4D-Ultraschalluntersuchung hat zur Zeit nicht das Ziel, Fehlbildungen oder andere Auffälligkeiten darzustellen.

Fruchtwasseruntersuchung (Amniocentese)

 

 

 

 

 

 

 

Frauenarztzentrum Bahnhofstrasse

 

Dr. med. Arndt Lieken

Facharzt für Gynäkologie
und Geburtshilfe

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Telefax 04103 - 83007

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Dienstag
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